„Frag mich“ von Antje Damm ist eine Sammlung von Nachdenk-Fragen. Es sind jedoch keine klassischen philosophischen Fragen und trotzdem solche, die zur tieferen Auseinandersetzung und zum Nachforschen anregen. „An welchen Traum erinnerst du dich noch?“, „In wen möchtest du dich für einen Tag verwandeln?“ oder „Wofür fürchtest du dich?“ sind Beispiele, die Schülerinnen und Schüler dazu bringen können, ihre persönliche Welt genauer zu verstehen und zu überdenken. Auf einer Doppelseite ist hierbei eine Frage und ein passendes Bild bzw. Foto abgedruckt. Die meisten dieser sind für Grundschüler sicherlich gut nutzbar, die Altersempfehlung ist mit 4-10 Jahre angegeben. Das Buch ist gerade für Einstiegsrunden, den Morgenkreis oder auch als „Opener“ in eine Einheit, in denen sich Schüler mit dem eigenen Gefühlen und ihrer Lebenswelt auseinandersetzen sollen, gut denkbar. So kann das Buch auch als Inspiration in der Klassenbibliothek gut genutzt werden, um immer wieder einmal eine neue Frage in den Mittelpunkt zu stellen. Auch das Aussuchen einer Frage eines Schülers am morgen, welche beantwortet werden darf, kann das tiefere Kennenlernen der Schüler erleichtern. So könnte das Buch auch gut als Ritual für mehrere Stunden eine kreative Möglichkeit bieten. Die Bilder sind sehr unterschiedlich und manche wirken etwas aus der Zeit gefallen. Trotzdem können Kinder hier sicherlich Assoziationen verknüpfen.
Mein Fazit: Die große Auswahl an Fragen aus dem Buch können für den Religionsunterricht in der Grundschule eine schöne Möglichkeit sein, um Gesprächsanlässe für einen ritualisierten Einstieg zu finden und Kinder dazu zu animieren, tiefer über eigene Empfindungen nachzudenken und diese zu äußern.
Rezension von M. Och



































































